Ich liebe dich in Morsecode
Ausgeschrieben sieht es so aus: ·· −·−· ···· / ·−·· ·· · −··· · / −·· ·· −·−· ····. In Punkten und Strichen: .. -.-. .... / .-.. .. . -... . / -.. .. -.-. .... mit einer längeren Pause zwischen den drei Wörtern.
Es ist der meistgesuchte Satz im Morsecode und landet an sehr realen Orten: graviert in Ringen, gefädelt in Armbänder, bei denen eine kleine Perle für den Punkt und eine lange für den Strich steht, oder als Tattoo. Wenn es dauerhaft sein soll, spiel es oben ab und zähl die Zeichen zweimal nach. Ein fehlender Punkt macht aus dem Satz Unsinn.
Du kannst es auch einfach senden: auf den Tisch klopfen, mit der Taschenlampe blinken oder in der App morsen. Kurzer Druck für den Punkt, langer für den Strich.
So funktionieren die Pausen zwischen Wörtern
Morsecode kennt keine Zeichen zwischen Wörtern, nur Stille mit exakten Längen. Die Pause innerhalb eines Buchstabens dauert eine Einheit, zwischen Buchstaben drei Einheiten, zwischen Wörtern sieben.
Auf Papier wird die Sieben-Einheiten-Pause meist als Schrägstrich geschrieben, deshalb steht er in den Karten oben zwischen den Wörtern. Beim Hören ist er kein Zeichen, sondern einfach ein Atemzug.
Wandle jedes Wort um
Alle Karten entstehen aus demselben Alphabet, also lässt sich jedes Wort senden, das du buchstabieren kannst. Die Umlaute haben eigene Codes: Ä ist ·−·−, Ö ist −−−· und Ü ist ··−−. Das ß wird zu SS.
Tipp einen Namen oder einen ganzen Satz in den Übersetzer weiter unten, und er wird beim Tippen zu Morsecode, mit Ton und Kopieren per Fingertipp. Zahlen funktionieren auch.
Die herzlichen Kürzel der Funker
Funkamateure haben Zuneigung lange vor der SMS in Zahlen gepackt. 73 bedeutet viele Grüße und beendet einen freundlichen Kontakt, während 88 Küsse und Umarmungen bedeutet und für besondere Menschen reserviert ist.
Beide werden als normale Ziffern gesendet: 88 klingt wie −−−·· −−−··. Wer solche Codes mag, findet auf der Abkürzungsseite die Signale, die Funker bis heute täglich nutzen.